Archive for the ‘Tomintoul’ Category

Artikel aus 1903 über die Walcker-Dulsanell in Scottland

Donnerstag, Juli 30th, 2009

The Banffshire Advertiser 16 July 1903

The Dulsanell Pipe Organ

The day when instrumental music in churches was considered a sacrilege has long since passed away. British organ-builders were slow to realize the great requirement that; ,has arisen —the demand for a pipe organ of convenient size, power, and cost that would suit the necessities of small congregations, both from a musical and financial standpoint. The fact such an urgent demand called for an immediate response was quickly noted by :Messrs Marr Wood and Co of Aberdeen, who finding that no organ builder in the kingdom thought he matter sufficiently worthy of attention, resolved to make every effort to supply a want every day becoming more clamorous. Their first step after satisfying themselves of the hopeless apathy of native organ builders, was to look abroad for an organ maker of repute who would undertake to build from their specifications an instrument, in classes or sizes calculated to give satisfaction, both as regards power and price, and meet the needs of all clients. It was in the carrying out of this trade policy that Marr Wood &Co were exceed¬ingly fortunate in getting into touch with one of the most renowned organ constructors – no other than Messrs Walcker & Co. With business acumen, Messrs Walcker & Co grasped the idea presented to them by the Scottish firm, and immediately set to work with all the energy at their command to give practical proof of their abilities to meet the urgency of the case. In due course, through. Marr Wood & Co, their sole agents in this Country, they placed upon the British market the specially designed „Dulsanell“. organ with such success that the foresight which prompted its creation has been more than-justified. Among recent orders, a Gothic
style „Class A“ is now being erected in the Parish Church, Tomintoul.”

Thanks to Sven,

gwm (nun im Holiday Inn aus dem 7ten Stock seeing San José in the rain)

Die Transponiereinrichtung an der Walcker-Orgel in Tomintoul

Montag, Juli 20th, 2009

Mit Hilfe dieser Einrichtung lässt sich die Klaviatur drei Töne tiefer oder drei Töne höher stellen. Die entsprechenden Töne fehlen aber in der tiefsten oder höchsten Lage. Der Tonumfang an dieser Orgel ist C-c4 = 61Pfeifen.
Die Skala an der Klaviatur sieht folgendermaßen aus:
die-skala.jpg
wir haben rechts und links (wie auf dem oberen Bild erkennbar links) Ringe, mit denen die Klaviatur kurz angehoben wird und dann entsprechend verschoben werden kann. Das geht alles ohne großen Kraftaufwand sehr rasch. Voraussetzung ist genügend freier Platz in den Klaviaturbacken und der Umstand, dass die Tasten völlig frei von den dahinterliegenden Ventilen bewegt werden kann. Also bei einer mechanischen Traktur ist dies etwas schwieriger.

In der Normalstellung also :
c_normalstellung.jpg klingt der Akkord so: c_normalstellung.mp3

drei Töne nach oben versetzt
sieht es auf der Klaviatur wie folgt aus:
ds_hoechste.jpg ds_hoeher.mp3

und drei Töne tiefer gesetzt
a_tiefste_stellung.jpg
erklingt der Diapason 8′ (Principal 8′) mit folgendem Akkord, der dann noch etwas mehr variiert den Klang dieses schönen Principals zeigt: a_tiefer1.mp3

gwm

Wind in pneumatischer Kegelladenorgel

Montag, Juli 13th, 2009

Die Vorstellungen vom Orgelwind sind teilweise so obskur, wie die Vorstellungen der Griechen, bei anbrechender Morgenröte reite die Göttin Eos auf einem purpurnen, güldenen Wagen über das Himmelszelt, weswegen es rotgolden vom Horizont an übers Meer zu blitzen beginnt.
Auch Sachverständigen- und Orgelbauer-internetseiten, oder gar Fraunhoferinstitute glänzen mit seltsamen Projektionen auf, in denen der „Wind“, eigentlich ein vollkommen falscher Begriff für das physikalische Phänomen, mit dem wir im Orgelbau arbeiten, „blasend um die Ecke marschiert und dann dorthin und dahin seinen Weg geht“.
Der Herbstwind, der schön und bildreich gesättigt Blätter vor sich hertreibt, ist und bleibt die falsche Analogie. Es wäre besser man stellt sich zehn oder zwanzig Billardkugeln vor, die an einer Linie aneinanderliegen: bewegt man die erste Kugel, so wird sich synchron im selben Moment die letzte Kugel bewegen. Hat man 100 solcher Kugeln, so ist das exakt der gleiche Vorgang, aber man hat mehr Reibung, muss also mehr Kraft aufwenden.
Genau in dieser Form bewegt sich Wind in der Orgel im geschlossenen System einer pneumatischen Kegellade (siehe die nachfolgende Grafik).

kegel_pneum.jpg
Nochmals gesagt, ich habe darüber bereits ein Blog mit Video gemacht, die Orgel ist windtechnisch gesehen ein geschlossenes System, in dem idealerweise Ausgleich herrscht, das heißt: es herrscht überall der gleiche Druck. Erst durch das Öffnen eines noch so kleinen Verbrauchers, wie der einer Windwaage, entstehen Druckunterschiede. Und da wir den idealen Zustand nie erreichen, also irgendwo immer eine winzige Undichtigkeit ist, gibt es ein kleines Ungleichgewicht.
Diese heisenbergsche Unschärferelation, was natürlich ironisch gemeint ist, verführt dazu, von Wind zu reden, als sei hier ein brausendes Wesen, das irgendetwas Organisches wie der Atem sei. Dies wird sehr oft von Leuten gesagt, die sofort laut aufschreien, wenn man ein Wörtchen gegen die Wissenschaften redet, was sie jetzt, nachdem sie dem Kirchenglauben nicht mehr so richtig trauen, als einzig festen Halt im Leben erkannt haben.
Es soll hier keinesfalls etwas gegen die Ästhetik geredet werden, die dahinterstehen mag, wie bei den Griechen, wo natürlich die Vorstellung von goldenen Wagenlenkern viel erhabener ist, als eine trockene physikalische Erklärung eines langweiligen Mathematiklehrers, sondern es geht darum, dass der Orgelbauer beim falschen Bilde stehen bleiben kann und dann mit unbeholfenen Methoden am „Wind“ herumdoktert.
Da wäre es einfacher bei Störungen in der Pneumatik gleich den Weihwasserkessel zu holen und die fehlfunktionierenden Teile zu besprengen, anstatt mit der besseren Abstraktion zu arbeiten.
Denn wer in ein 3m langes Bleirohr „brausenden oder atmenden Wind“ einführt, und sich dann wundert, dass der nicht beim am Ende aufgeleimten Keilbälgchen ankommt, der hat kaum eine Möglichkeit, den Fehler durch Nachdenken zu ermitteln.
Wir haben also bei einem solchen Rohr Druckverhältnisse, die sich durch minimalste Undichtigkeiten radikal ändern.
Vergleiche mit den Billardkugeln, die dann Zwischenglieder haben mit extremer Reibung, so dass die letzte Kugel nur unter größter Kraftaufwendung bewegt werden kann – aber bis zu der Kugel, die mechanisch einfach nachprüfbar, die aussergewöhnlich hohe Reibung erzeugt – erhellen meiner Meinung nach die Problematik und zeigen besser Lösungswege auf, als wenn wir bei schönen Bildern stehen bleiben, die unseren Verstand aber in die Irre führen.
Man wird auch schnell verstehen, wenn man bei diesem Bild der Billardkugeln bleibt, dass eine Rohrleitung die 10m lang ist, nicht mehr gewährleisten kann, dass das Bälgchen aufgeht, wenn man die Analogie zu einer 10m langen Billardkugelreihe setzt – und dagegen sagen kann, aber mit 3m geht es.
Und nun meine ich, sollte doch klar geworden sein, dass das Windsystem der Orgel viel mehr Neues zu bieten hat, als trockene Wissenschaftler das uns verkaufen wollen.
Vor allem durch den Wind hat sich die Orgel ihre Lebendigkeit bewahrt, und das wollen wir in keinem Falle dogmatisch oder rational abgehandelt wissen wollen.

gwm (nach der Intonation vom Diapason)

Jugendstil-Elemente in der Walcker-Orgel in Tomintoul

Sonntag, Juli 12th, 2009

Der Jugendstil ist viel mehr, als man es in Deutschland wahrhaben will, ein europäischer Stil, der wahrscheinlich seinen Ausgang in England genommen hat mit den Bildwerken von William Blake und später den Präraffaelitten. Es ist eine Bewegung, die sich gegen die Maschinenarbeit wendet und die das individuell geformte Stück Kunstwerk hervorheben möchte. Weswegen sehr bald diese handbearbeiteten Einzelstücke zu teueren Sammelobjekten wurden, die nur noch der Geldadel bezahlen konnte.
pfeife_c_bourd-kopie.jpg
Jungendstil war der deutsche Name, der in England ART NOUVEAU, in Italien LIBERTY, in Österreich SEZESSIONSSTIL, in Spanien MODERNISTA hiess.
Die Walcker Dulsanell-Orgeln wurden allesamt mit handbemalten Holz-Prospektpfeifen ausgestattet, die wahrscheinlich in England bemalt wurden. Dazu wurden Orgel-Sitzbänke geliefert, welche die stilisierten und organischen Formen der Labien als Füße übernommen haben.
Interessant ist die Gestaltung vor allem durch die Verschmelzung von ART NOUVEAU und Spätgotik. Dadurch haben diese Orgelgestaltungen nie als Fremdkörper in den bestehenden spätgotischen Kirchen gewirkt. Und so ist es auch heute noch eine durchaus sich ergänzende, harmonische Verbindung.
Ich habe hier, um die Formen auf die es ankommt etwas zu unterstreichen, mit anderen Hindergrundfarben die nachfolgenden Fotos behandelt.

pfeife_c_diapason8.jpg pfeife_diapason8.jpg turm_rechts.jpg

Die Orgelbank:
orgelbank.jpg

und hier ein Möbel aus der Kirche, hinter dem Altar:
stuehle.jpg

(gwm – nach einem arbeitsreichen Sonntag und einem bevorstehendem, geselligen Abendessen im CLOCKHOUSE mit Frank&Co.)

Pneumat. Kegellade, Ansichten, Tabelle

Dienstag, Juni 30th, 2009

Die pneumatische Kegellade von Walcker in Tomintoul kann mit der nachfolgenden Tabelle recht einfach nachgebaut werden.
Für Oscar Walcker waren die Kegelladen am Ende seines Lebens die besten Windladen überhaupt, weswegen er die nachfolgende Tabelle 1944 neu abschreiben liess. Ein Grund, warum bei Walcker die Kegelladen bis 1960 immer wieder gebaut wurden. So finden wir diese bei der Orgel in Cartago/Costa Rica 1957 und bei vielen anderen Orgeln die nach Südamerika geliefert wurden und die auch heute trotzt mangelhafter Pflege sehr gut erhalten sind.
Zunächst ein Blick auf die geöffnete Windlade von oben auf die Kegelventile:
kegellade_oben.jpg

hier die Tabelle, in der alle relevanten Maße zum Bau der Windlade enthalten sind:
2009-06-30_202652.jpg

hier eine schematische Schnittzeichnung, wie sie auf die Orgel in Tomintoul zutrifft:
kegellad_pneu.jpg
(hinter der Taste befindet sich das entsprechende Relais, es wird mit einer Blattfeder, die an der Taste befestigt ist geöffnet, lässt Wind ins Bleirohr, das am anderen Ende mit diesem Wind ein weiteres Relais öffnet. Damit werden die Keilbälgchen-Leisten unter Wind gesetzt, alle Keilbälgchen gehen hoch und heben die Kegel – das ist der negative Effekt bei der Kegellade. Bei der Taschenlade werden nur die Taschen bewegt, bei denen das Register eingeschaltet ist.)

und hier das zu dieser Schnittzeichnung gehörige Foto fotografiert unterhalb der Kanzelle:
kegellade032.JPG

gwm (nun in der Wohnung bei Uschi MacIntosh, die allerdings einen IBM-kompatiblen hat und keinen Mac)

Keilbaelgchen für Reparaturzwecke neu beledern

Donnerstag, Juni 25th, 2009

Gleich zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass man diese hier vorgestellte Methode tatsächlich nur für Reparaturzwecke anwenden sollte, weil Keilbälgchen in der Regel drei Monate gepresst werden müssen. In diesem Zeitraum, sollten die Bälgchen, wie gut gelagerte Whiskyflaschen, regelmässig in der Presse geöffnet und gängig betrachtet werden. Der Druck der Pressen ist anfangs gering und wird dann regelmäsig erhöht.
Hier bei unserer Reparatur haben wir einige Gänge aufgrund der kurzfristigen Verfügbarkeit abgekürzt.
Zunächst ein Bild, das die Ausgangslage zeigt. Ein Bälgchen mit Ober-und Unterteil wird vom alten Leder befreit, zuvor wurde eine Lederzuschnitt-Schablone erstellt, was einfach geht, wenn man die Abwicklung des Bälgchens auf das Papier überträgt.

keilb_-_3-kopie.jpg

Die beiden Hölzer werden frontseitig auf den Lederzuschnitt mit warmen Hautleim aufgeleimt

keilb_-_6-kopie.jpg

Dann werden die beiden Seiten angeleimt: Leim wird immer nur aufs Holz aufgetragen!

keilb_-_7-kopie.jpg

und nun die beiden anderen Seiten

keilb_-_8-kopie.jpg

so sieht dann das Bälgchen kurz vor dichtigen Abschluss am Scharnierende aus

keilb_-_9-kopie.jpg

das Scharnier ist ein kleiner etwa 1,5qmm großer Holzspan, der unbedingt notwendig ist

keilb_-_11-kopie.jpg

Jetzt werden noch die beiden Falten geformt:

keilb_-_13-kopie.jpg keilb_-_14-kopie.jpg keilb_-_15-kopie.jpg

und nun wird ein ganz bedeutendes Geheimnis der gegenwärtigen Orgelbaukunde geoffenbart. Denn, die Frage geht um, wie man denn diese Bälgchen mit frischem Leder so gangbar bekommt, dass sie unverzüglich zu marschieren beginnen, wenn man sie in den pneumatischen Kreislauf einleimt? Wir haben dieses Geheimnis gelöst, und zeigen das zuständige Foto:

dsc_0054-kopie.jpg
hier also im lichtdurchfluteten Vorderteil unseres Fahrzeugs können wir nach zwei Tagen Sonnenbeleuchtung diese Bälgchen, die zwischendurch mit der Presse gezwingt werden, entnehmen und problemlos einbauen. Andere Methoden, uns wurden von Mikrowelle bis Backofen alle Möglichkeiten genannten, die man schnell wieder verwerfen sollte, haben sich nicht bewährt.

gwm (wieder im Croft-Inn, wo nur wenige Gäste bei herrlichsten Sonnenschein, meist draußen ihre Trinkpausen feiern)

Die Walcker-Dulsanell-Orgeln unter besonderer Berücksichtigung des Opus 1088 in Tomintoul

Dienstag, Juni 16th, 2009

Es sind etwa 35 Walcker-Dulsanell-Orgeln Anfang 20.JH gebaut und nach Schottland geliefert worden, was die komplexen Umstände dieses Orgelhandels höchst interessant erscheinen lässt in Zusammenspiel mit der Reparatur und Wiederinstandsetzung der Walcker-Orgel in Tomintoul, die wir gerade hier auf den Highlands vornehmen, und die nachweisbar im Opusbuch als Op. 1088 geführt wird. Dort steht: 1 Dulsanell-Orgel (für Tomintoul Church Aberdeen – Class A- mit Voix celeste beigefügt! kommt am 27/5/03 zum Versand. Abgelifert wurde die Orgel am 28.Juni 1903 – ist also bis auf den heutigen Tag fast ohne nennenswerte Ausfälle jeden Sonntag zum Gottesdienst eingesetzt worden, und wird vom Pastor Sven Bjarnason, hier Minister genannt und regelmässiger Leser unserer Blogseiten in Sachen Tomintoul, als wunderbares Begleitinstrument zum Gemeindegesang bezeichnet.
Oscar Walcker hat die Zusammenarbeit in „Erinnerungen eines Orgelbauers“ näher beschrieben. Die Firma J.Marr Woods& Co in Aberdeen bestellte die Orgeln in Ludwigsburg nach einem ausgeklügelten Katalog, der auf die Verhältnisse in Schottland abgestimmt war.
Wir haben es uns nicht nehmen lassen, den gesamten Katalog einzuscannen und hier zu präsentieren, da es nun bald 110 Jahre her ist, wo diese Zusammenarbeit deutschen Handwerks mit englischem Vertrieb höchste Blüten trieb.
Man erinnert sich an die historische Situation: England und Deutschland sind die treibenden Industriemächte in Europa, die sich in und scharfem Konkurrenzkampf und in Kollission aufeinander zubewegen, weswegen von England ein Markierungsgebot für Waren aus Deutschland erlassen wird : Made in Germany. Sehr schnell jedoch wird gerade diese Markierung zur Auszeichnung für hochklassige Waren. Spätestens ab 1905 war für viele Historiker klar, dass es zum Weltkrieg kommen musste.
Wahrscheinlich wurde daher Walcker aus politischen Gründen aus seine guten Geschäftsbeziehungen nach England hinauskomplimentiert. Dafür sprangen dann die Amerikaner in die entstandene Lücke. Seltsam nur, dass der englische Orgelbau für solcherlei Instrumente kein Interesse zeigte.
Hier also der sehr interessante Katalog der Engländer! über die aus Ludwigsburg bezogenen Dulsanell-Orgeln.
dulsanel01.pdf (pdf-Dokument mit 3,16MB)

Die Orgel nach Tomintoul hat, wie man auf dem Katalog nachlesen kann, dort handschriftlich mit roter Tinte eingetragen, rund 121 Pfund gekostet, bei weitem weniger als wir für eine Hand voll neuer Schrauben bezahlen mussten. Vergleichbarer Preis übrigens trifft auf die ähnlich große Hill-Orgel in Inveraven zu, die ebenfalls mit rund 110 Pfund Gesamtkosten 25 Jahre vor dieser Orgel hier zu Buche schlug.

gwm 16.06.09 (am Abend vor der Abreise nach Bukarest)

Zusammenbau der Orgel Tomintoul

Freitag, Juni 5th, 2009

Wir sind bereits wieder am Zusammenbau dieser Orgel.
An den nachfolgenden beiden Fotos sieht man wie einfach dieses Instrument konzipiert ist. Übrigens eine Bauweise wie sie auch bei den Kleinorgeln bei EFW vorkommen. Dazu zeige ich einen Plan der Orgel von Sydney.
Hier aber zuerst die beiden Bilder a) Untergehäuse mit Balg und b) Untergehäuse mit eingebauter Windlade
dsc_0017.jpg dsc_0018.jpg
Für das Gewicht des Einbaus der Lade mit B l e i -Röhren waren sechs gestandene Mannsbilder erforderlich!

und hier die Orgel von Eberhard Friedrich Walcker, eine mechanische Kegellade, Opus 186, anno 1861 gebaut nach Sydney mit interessanter Schwelleinrichtung und mit einer Balgkonstruktion, wie wir sie auch hier in Schottland, in Tomintoul haben:
184_sydney.jpg

Leider haben wir nicht die hier erkennbare durchschlagende Zunge (wahrscheinlich Clarinette), aber wir sehen an dieser Zeichnung wie ökonomisch die Platzverteilung der Technik und des Pfeifenwerks bewerkstelligt wurde. Vielleicht gibt es diese Orgel noch, -in der Evangelischen Kirche?

gwm (im Crofft-Inn, wo gerade wieder mal die Wurfpfeile einem um die Ohren fliegen)

Feste Kombinationen in pneumatischen Orgeln – Walcker-Orgel in Tomintoul

Donnerstag, Juni 4th, 2009

Wie wurden Feste Kombinationen, Crescendo, etc. , bei pneumatischen Orgeln realisiert? Auf den einschlägigen Zeichnungen wird man nicht sofort schlau. Hier an dieser kleinen Orgeln im schottischen Tomintoul haben wir exemplarisch auf engstem Raum ein Musterbeispiel, das deutlicher kaum zeigen kann, wie es damals gemacht wurde:
Unter den Rückschlagventilen waren die Kanzellen der Kombinationen – horizontal auf dem nachfolgenden Foto – darüber die einfachen Rückschlagventile, in unserem Fall sind es drei. Eines pro Register für das Crescendo (violett), ein weiteres für Tutti(rot) und eines für die direkte Einschaltung (grün). Rückschlagventile waren deswegen notwendig, weil sonst das Register die Kombination aktiviert hätte.
Vertikal also war das Register angeordnet, das mit einem kleinen Kanal (siehe hinteren Deckel) zur Bleiröhre führte, die über ein Relais den Balg aktivierte, der wiederum die Kegelladenkanzelle unter Wind gesetzt hat.
Die Super-Koppel hat übrigens einen größeren Balg gestartet, der direkt auf dieses Kästchen montiert war und der die Eisenhebel der Keilbälgchen, die ausschließlich für die Betätigung der Superkoppel eingebaut waren, freischaltete.
tomintoul_feste_kombin.jpg

Hier noch die Seitenansicht dieser Registerwippen, die zeigt, mit welche stabilen Konstruktionen hier gearbeitet wurden:
registerwippe.jpg

gwm im Crofft-Inn (fast als einziger Gast, der still vergnügt ist, da der Hl. Antonius ihn endlich erhört hat)

Bassmelodiekoppel (Bourduncoupler) in der Walcker-Orgel in Tomintoul

Dienstag, Juni 2nd, 2009

Diese Orgel besitzt kein Pedal, weshalb man bei Walcker wohl auf die Idee kam, bei solchen Instrumenten eine sogenannte „Bourduncoupler“ einzubauen. Diese Koppel soll automatisch den richtigen Baßton zum Manualspiel dazu finden. Realisiert wurde das ganze mit einer pneumatischen Schaltung, die mir doch bei näherer Betrachtung gewaltigen Respekt abnötigte.
Wir sehen an dem nachfolgenden Bild01 diesen Relaisapparat, der jene pneumatische Relaisschaltung beherbergt. Die Schaltung ist direkt unter der Windlade eingebaut, wo der Bordun seinen Platz hat.
bild01.jpg
Die Bälgchen der mit „Rückseite“ bezeichneten Ansicht, werden über die beiden blau papierten Bälge über eine Eisenstange ein-ausgeschaltet. Unterhalb dieser Bälgchen befinden sich „Rückschlagventile“ aus Aluminium, eine sehr präzise Konstruktion.
bild02.jpg bild02a.jpg bild02b.jpg
Die Einschaltung dieser Bälgchen erfolgt über eine „Logik“ die durch die Tastenrelais und Steuerung auf die Bälgchen der anderen (Vorder-) Seite bewirkt wird. Hierzu habe ich in meinem Archiv eine Normzeichnung der Firma Walcker (siehe Liste „Normzeichnungen.pdf“) die später diesem Blog angehängt wird. Wir werden diese Zeichnung jedenfalls der Dokumentation beiliegen, da es doch eine sehr außergewöhnliche Spielhilfe ist, die es wohl kaum noch im deutschsprachigen Raum zu sehen, respektiv zu hören, gibt.
Diese Bälgchen der Rückseite steuern jene Ventile, die wir auf diesem Foto „Bild03“ zeigen, das sind also „Abstellventile“, die in Ruhestellung Wind durchlassen.
Im letzten Bild04 zeigen wir, wo dieser Relaisteil in der Orgel eingebaut ist und wie er dort verrohrt ist. Das ist einesteils beim Zusammenbau eine Hilfe, andererseits natürlich im Zusammenhang mit der ganzen Pneumatik interessant. Auf dieses Foto, das während dem Abbau aufgenommen wurde, sind die Bemerkungen skizziert.
bild041.jpg

Hier in der Anlage noch drei Bilder, die aus dem Prospekt der englischen Vertriebsfirma sind und wo diese Orgel beschrieben ist.
(geht momentan nicht wegen Internetüberlastung im Crofft-Inn)
dulsan1.JPG dulsan00011.JPG dulsan0002.JPG
(nachdem endlich Heri seinen Laptop eingepackt hatte und sich nur noch mit den „geistigen Dingen“ beschäftigt hat, gings wieder mit der Uploadgeschwindigkeit)

gwm 2.6.09

Archivliste gwm : normzliste0901v.pdf

Schrauben am Magazinbalg – Tomintoul

Freitag, Mai 29th, 2009

Zu diesem Thema habe ich einige Rückfragen erhalten, weswegen das Thema nochmals- und hoffentlich nun erschöpfend – geklärt werden soll.
Wir haben hier eine interessante Methode entwickelt, mit der wir absolut alle Schrauben, und seien diese noch so ins Holz eingefressen, heraus bekommen, ohne dass die Holzteile zerstört werden, was am letzten Foto, dem Schöpferbalg der Orgel, bewiesen werden soll.
1) zunächst werden alle Schrauben mit einem Möbelspray, das etwas Öl oder flüssigen Bienenwachs enthalten soll eingesprayt
01spray.jpg
2) die Schraube wird mit einer Flexscheibe erhitzt!! – das muss bei jeder einzelnen Schraube gemacht werden, die dann direkt mit dem Schraubendreher bewegt wird
02flex.jpg
3) nun die Schraube über den Hebel der Schraubendreher vorsichtig herausdrehen
03drehen.jpg
4) so sieht eine derartige Schraube aus, völlig ohne Gewinde
05schraube.jpg
5) und so sieht das Tretgebläse aus, nachdem man die vier Ansaugklappen heruasgeschraubt hat, die alle vier rettungslos verloren gewesen wären, hätte man mit normalen Mittel daran gearbeitet
04schoepfbalg.jpg

(gwm mit defektem Laptop im Crofft-Inn bei bestem Sonnenwetter (von 24 Uhr bis 2Uhr30 haben wir etwas Nacht))

Elemente der pneumat. Walcker-Orgel aus 1904 (Tomintoul)

Mittwoch, Mai 27th, 2009

Wir sind bereits wieder am Zusammenbau der Walcker-Orgel in Tomintoul / Schottland und wollen mit diesem Blog einzelne Elemente dieser Orgel in Bild und Zahl darstellen. Die notwendige Normzeichnung von Walcker aus 1900 wird nachgereicht.

Ein ganz wichtiges Element ist das pneumatische Relais und die Keilbälge die darüber liegen und die großen Kegel des Bourdon 16′ ansteuern.
Hierzu das erforderliche Foto:
blog9_teil03.jpg
Dazu folgende Ergäzungen: die Reise der Relaisbälgchen ist immer rund 3mm, während die Reise der Keilbälgchen, die Kegel zu heben immer 5mm sind. Die Relaisbälgchen der Vorrelais sind 60 x 15mm, die Keilgälgchen für die Kegel größenabhängig.
Unterseite der Relais und Oberseite:
blog9_teil04.jpg blog9_teil05.jpg

Ein weiteres wichtiges Element der pneumatischen Orgel sind die Registerbälge, die eine Platte in der Kegellade heben, welche den Wind in die Kanzelle strömen lässt. Es ist klar, dass diese Bälge wesentlich größer sein müssen, als die kleinen Keilbälge der Töne. Die Größen sind 170 xs 100, 120 x 160 und 170 x 110mm,hier das entsprechende Foto:
blog9_teil11.jpg

Die Keilbälge auf Balgleisten unter die Kegellade montiert, wie gesagt handelt es sich bei Keilbälgchen immer um 5mm Reise bei Walcker. (meines Wissens gabe es ohnehin nach 1905 kaum noch Keilbälgchen unter den Kegelladen, ab dann nämlich wurden nur noch Membranen verwendet, die wesentlich geringere Haltbarkeit haben und geringere Dammhöhe. Bei Bälgchen haben wir eine Dammhöhe von 50mm, was bei einer späteren Normzeichnung von Walcker nochmals erläutert wird.)
blog9_teil09.jpg

Keilbälge von oben, wobei hier von Interesse ist, dass es sich um Lederscheiben handelt, welche als Ansatz zu den Würteln der Kegeldrähte dient.
blog9_teil10.jpg

Und hier noch einmal die gesamte Windlade von unten gesehen (auf Kirchenbänke mit Frontseite aufgebockt) mit zwei montierten Balgleisten:
lade-gesamt.jpg

Und hier abschliessend noch eine Ergänzung zum Werkzeug, das benutzt werden sollte um eingerostete Schrauben auszudrehen oder, falls das nicht mehr geht, abzuflexen.
Zunächst der Hinweis, dass mit billigen „Chinesen“ als Schraubendreher nicht an solchen Orgeln gearbeitet werden kann, weil man bis Ende der Árbeit 10 bis 20 Sätze verbraucht haben dürfte. Ich empfehle umbedingt die besten Dreher von Stanley, die einzige Firma, die solche hochwertigen Schraubendreher herstellen kann. Mit vergüteter Spitze. Dann sieht ein Dreher n a c h einer solchen Arbeit wie dieser hier aus:
blog9_teil06.jpg
Mit diesem Hebeltrick bekommt man 80% schwer eingerosteter Schrauben raus:
blog9_teil07.jpg

Und mit dem neuesten Dremel und Flexscheiben, die selbst flexibel gelagert sind, kann man nicht mehr bewegbare Schrauben abflexen und dan neu einbohren:
blog9_teil08.jpg

(gwm – während dem Spiel Manchester:Barcelona im Croft-Inn, bei mäßigem Besuch)
27.Mai 09

Die Walcker-Orgel in Tomintoul 03 – der Magazinbalg

Freitag, Mai 22nd, 2009

Dieser Doppelfaltenbalg ist mit einem Schöpferbalg ausgestattet, der auf zwei Arten bedient werden konnte und zwar:
a) wie ein Harmonium durch Tritte (Mechanik wurde aber vor längerer Zeit entfernt) und
b) durch einen Handhebel, der links hinter dem Gehäuse befestigt ist und immer wieder auch benutzt wurde. Ich vermute, dass hier in der Kirche in Tomintoul das elektrische Gebläse etwa 1928 eingebaut wurde, also bis dato nur mit diesem Handhebel Wind geschöpft wurde. Wir werden die Kalkanteninschriften an den Holzpfeifen an dieser Stelle etwas genauer studieren und können dann darüber Aufschluss geben.
Der Balg ist wie man am 2.) nund 3.) Foto sieht kaum mit Industrieabgasen maltärtiert worden und daher, wie alles in der Windanlage nahezu „blütenrein“.
Interessant ist, dass keine Flechsen als Fixierung für die Falten verwendet wurden sondern Gurtbänder (siehe nachfolgendes Bild)
02_b08_tom.jpg

In dem nachfolgenden Bild sehen wir die sehr einfach gehaltenen Rückschlagklappen zu dem Schöpferbalg der unter dem Magazin liegt.
03_b08_tom.jpg

und hier die Fertigstellung in unserer provisorischen Werkstatt gegenüber der Kirche in Tomintoul:
01_b08_tom.jpg

22.Mai 09 (gwm im Croft-Inn wo sich bereits mehr als 20 Leute zum Wochenendtrinken eingefunden haben, alle arrived without car)

Die Walcker-Orgel in Tomintoul 03 – Details beim Ausbau

Mittwoch, Mai 20th, 2009

In diesem Blog habe ich bis auf das letzte Bild, alle Fotografien etwas beschriftet. Grund ist, dass wir Resonanzen von Australien bis in die USA über diese speziellen Blogs bekommen haben und interessierte Laien manchmal einzelne Begriffe hinterfragt haben.
Bei dem ersten Foto handelt es sind um den Unterteil der Orgel in dem sich sowohl Pneumatik wie Kegelwindlade befindet.
Dieser Teil ist äußerst komplex, da sowohl Superkoppel wie eine Transmission von Bourdon über Bleirohre und Keilbälgchen realisiert wurden.
Dieser interessante Teil wird bei diesem Blog etwas genauer gezeigt, denn es ist fast unmöglich diese Technik im zusammengebauten Zustand zu zeigen.
(1) Ich beginne mit dem Ausgangsbild, einer Ansicht, wo deutlich wird, dass die Orgel (und zwar jede, die mehr als ein Register hat) ein Koordinatensystem darstellt, das durch die Koordinaten Ton und Register geprägt ist. Hier sehen wir diese beiden Koordinaten sehr deutlich anhand der Balgleisten (Töne) und den darüberliegenden Registerkanzellen.
tomint01.JPG
(2) An den nachfolgenden beiden Bildern kann man erkennen, wie einfach eine Balgleisten-Einschaltung funktioniert. Wir haben das bei der Superkoppel und beim Echo-Bourdon. Ein Balg hebt eine Eisenstange, dann ist das Register (Koppel) ein, bei liegender Eisenstange können die Bälgchen nicht arbeiten:
tomint03.JPG tomint02.JPG
(3) Das Ausgangsbild mit geöffnetem Relaiskasten:
tomint04.JPG tomint05.JPG
(4) hier sieht man die freigelegten Balgleisten:
tomint06.JPG
(6) Und hier zwei Bilder die zeigen, wie Keilbälgchen auf Balgleiste die Kegel in der Registerkanzelle heben:
tomint07.JPG tomint08.JPG

(gwm – nach erschöpfender Arbeit in Tomintoul, wo in einem Whyskycastle über 500! Sorten Whysky durchprobiert werden kann – mit Grüßen nach Namur, Canberra, nach Edinburgh, nach Luxembourg/Kirchberg, Toccoa, und last not least nach Saarbrücken)

Die Arbeitslisten des Balgmachers Reuttenmüller aus den Jahren 1889/90

Sonntag, Mai 17th, 2009

Gefunden auf der Balgplatte des Tomintouler Orgelwerks aus dem Jahre 1904.
Wir haben diese Arbeitslisten auf dem Balgdeckel in der Walcker-Orgel in Tomintoul entdeckt und dabei einiges über den Balgmacher und vor allem viel Neues über die Firma Walcker aus diesen Jahren entdeckt, das hier in diesem Blog gezeigt wird und das einige interessante Aufschlüsse über die Firma Walcker aus der Zeit um 1889 gibt.
Zunächst fällt auf, dass der Balgmacher Reuttenmüller in der Regel an 6 Tagen in der Woche rund 60 Stunden arbeitet.
Die Arbeitswoche beginnt Freitags.
Kontrolleure der Arbeitslisten-Scheine waren die beiden Brüder Fritz (F.W. wie 8.Oct.1899) und Eberhard Walcker (Eb.W. wie 4.Oct,1889).
Reuttenmüller arbeitet an den Opera:
Worms
Blasbälge Neckarweihingen
Gebläse Pfullingen
Rom, St. Cecilia Op 536
Wien (Münster)
Graz, Herz Jesu Op 550 (war dort auch auf Montage)
Kaiserslautern Op 563
Stuttgart Liederhalle
Saulgau Op 562
Worms, Festspielhaus Op 530
Trossingen Op 570
Wien, Musikaussstellung Op 613
und privat für Gustav Walcker und Fritz Walcker
Wir haben in den nachfolgenden Bildern einige dieser Orgeln eingefügt. Interessant natürlich für mich, dass Reuttenmüller an der Orgel in Rom beteiligt war, die wir im nächsten Jahr renovieren dürfen. Vielleicht sind da noch Spuren des Balgmachers zu finden.
Hier zunächst der Verursacher dieses Blogs, der zweiFalten-Balg, wie er um die Jahrhundertwende üblich war:
balg.jpg

Und hier die Beweismittel:
arbeitsliste01.jpg al_01.JPG al_02.JPG al_03.JPG al_04.JPG

und hier ein paar Dispositionen/Bilder dieser Orgeln an denen der Balgmacher zu dieser Zeit gearbeitet hat:
0530.jpg 0536a.jpg 0550a.jpg

gwm 17.5.09 (immer noch im Krofft-Inn, bereits am 4ten oder 5ten Mineralwasser – denn morgen gehts wieder rund in Tomintoul)

Die Walcker-Orgel in Tomintoul- the changing of an organ-face (01)

Donnerstag, Mai 14th, 2009

Die pneumatische Walcker-Orgel in Tomintoul/Schottland wird hier in kommenden Blogs etwas näher beschrieben, da wir im Heimland der Pneumatik nicht mehr sehr viele Musterinstrumente haben – noch weniger die im Internet präsentiert werden.
Wir zeigen in unserem ersten Blog über diese Orgel zunächst einmal den Abbau der Orgel der deswegen so interessant ist, weil diese Orgel einen sonnenklaren Aufbau hat, der ihre Konstruktion leicht über die nachfolgenden Bilder offenbart.
Als erstes werden also die Pfeifen ausgebaut, dann folgt der Ausbau des Schwellkastens, daraufhin und das ist schon etwas ungewöhnlicher wird die komplette Windlade mit der angehängten Röhrenpneumatik ausgebaut und frontseitig auf den Boden gestellt (damit man später die Rohre und Balgleisten ausbauen kann. Als letzter Schritt wird der Doppelfaltenbalg ausgebaut und zur Überarbeitung ins nahegelegenen Gemeinderatsraum transportiert.
Alle diese Schritte werden in den nachfolgenden Bildern gezeigt:

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the very, very important step to the next room over the street (magazinbellow in the hands)
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isn’t that a phantastic picture: the underside of the pneumatic chest? Auf der rechten Seite sieht man die beiden Kneihebel, mit einem wird das Crescendo mit dem anderen der Schweller über rechtes und linkes Knie traktiert.
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Die nächsten Schritte sind nun der Ausbau der Bleileitungen und Ausbau der Keilbälgchen, die neu beledert werden.

Gerhard Walcker-Mayer (immer noch beim Blogschreiben im Krofft-Inn, unter 6 Whysky- und Beertrinker. Übrigens keine Ortschaft, die man auf einer Landkarte finden würde.