Druckpunktfeder im Tamburini-Spieltisch

Das Thema „Druckpunkt“ in elektrischen Spieltischen hat beinahe etwas Mystisches, wenn ich mir die verschiedenen Konstruktionen in den 60er und 70er Jahren betrachte. Walcker hat hier nicht schlecht Lehrgeld bezahlen dürfen. In us-amerikanischen Spieltischen sind derartige Dinge Selbstverständlichkeiten. Bei uns in Europa hat sich das eigentlich nie richtig durchgesetzt. Bei August gibt es „Magnetschnäpper“ die zwar gut funktionieren, aber nur im ersten Moment eine Wirkung haben, bis der Magnet abreisst.
Die Tamburini-Konstruktion hier in Rom hat einen leichten Druckpunkt, der der Künstlichkeit anderer Konstruktionen entbehrt und gleichzeitig das einzige Rückführelement der Taste ist. Daher halte ich diese Konbstruktion, die auch keine Gewichte mehr benötigt, für ausgewogen. Die Qualität ist nicht schlecht.
Hier zunächst einmal eine Skizze eines Einzelkontaktes mit Beispiel. Wir sehen an der oberen Skizze, wenn die Taste nach oben geht, überwindet sie ein Spannung nach der sie gewissermaßen nach oben gerissen wird. Dieser „Schnapp-Punkt“ wird an der Taste als überwundener Druckpunkt gefühlt.
einzelkontakt.jpg
An diesen beiden Fotos sieht man die gleiche Taste einmal unbewegt und ein weiters Mal durchgedrückt:
e_aus.jpg ein.jpg

und hier noch eine Ansicht von oben
tastenkontakte.jpg

(gwm – auf dem Sprung weitere der 250 Kirchen Roms zu besichtigen)

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