Ausstromladen bei Tamburini
Sehr interessant ist der Umstand, dass die Einzeltonladen für die Zungen auf ein Ausstromsystem basieren, das etwas unverständlich allerdings, einmal mit Relais und ein anderes Mal direkt über den Magnet gesteuert wird. Wir haben hier zwei schöne Beispiele im Echo IV. Manual gefunden: das erste Beispiel zeigt die Tomba, das andere die Tromba squillo. Die Membranen sind allesamt zu erneuern, während das recht dicke, weiße Leder der Ausstrombälgchen gut erhalten ist. Bei den Membranen haben wir es mit einer unglücklichen Konstruktion mit Kupferenden zu tun, was ein Weiteres für raschen Verschleiß tut.
Aber der Umstand, dass hier Ausstromsysteme verwendet wurden, zeigt, dass auch die Italiener die vorzüglichen Eigenschaften der “Taschenlade” in Sachen schnelle Ansprache und Repetition erkannt haben.
Hier zunächst die Einzelteile auf kariertem 5mm Rasterpapier:
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und hier die Windladen, wie sie eingebaut sind im Schwellkasten des “Eco” (Echo).
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Für alle Windladen, egal ob es sich um Schleifladen oder Einzeltonladen handelt, gibt es jene einfach und gut brauchbaren “Stimmklaviaturen”, die man mit den über eine Schnur aufgereihten Keilen bedient.
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Die werden allerdings bei der neuen Elektronik entfallen. Da die Kistchen doch ganz schön Platz in der engen Orgel wegnehmen und jedes unnötige Kabel immer eine Störungsquelle darstellt.
Dann werden wir die Intonation und Stimmung über digitales Funkgerät vornehmen, was nicht unbedingt einfacher, aber eben zeitgemässer ist.
gwm