Die Steinmeyer-Orgel im Vereinshaus der I.G.Farben, Ludwigshafen, 1929, 92 Register+6Tr

Diese Orgel (Op. 1450) muss schon sehr beeindruckend gewesen sein. Es war bis dato die zweitgrößte Orgel von Steinmeyer, und wer die Disposition liest, merkt rasch, dass hier nicht nur eine Orgelbewegung stattgefunden hat, sondern, dass hier schon die Orgeln Sinzig und Köln des Herrn Bares teilweise vorweggenommen wurden.
Was mich als Orgelbauer sehr fasziniert hat, waren die Abbildungen in diesem Einweihungsheft, das mir bei der Neuorganisation meiner Orgelliteratur in die Hände fiel. Sehr logische und handwerklich hervorragend gemachte Windanlage. Bilder vom Xylophon und Röhrenglockenton zeigen, dass Steinmeyer durchaus konstruktiv gedacht hat und teilweise völlig andere Konstruktionsprinzipien als Walcker verwendet hat.

Ein sehr lehrreiches Beispiel für den süddeutschen Orgelbau aus anderer Perspektive.

Disposition:
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Hier Bilder direkt aus einer Orgel, die leider nicht mehr existiert.

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gwm

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