Die Walcker-Orgel in Tomintoul 03 – Details beim Ausbau

In diesem Blog habe ich bis auf das letzte Bild, alle Fotografien etwas beschriftet. Grund ist, dass wir Resonanzen von Australien bis in die USA über diese speziellen Blogs bekommen haben und interessierte Laien manchmal einzelne Begriffe hinterfragt haben.
Bei dem ersten Foto handelt es sind um den Unterteil der Orgel in dem sich sowohl Pneumatik wie Kegelwindlade befindet.
Dieser Teil ist äußerst komplex, da sowohl Superkoppel wie eine Transmission von Bourdon über Bleirohre und Keilbälgchen realisiert wurden.
Dieser interessante Teil wird bei diesem Blog etwas genauer gezeigt, denn es ist fast unmöglich diese Technik im zusammengebauten Zustand zu zeigen.
(1) Ich beginne mit dem Ausgangsbild, einer Ansicht, wo deutlich wird, dass die Orgel (und zwar jede, die mehr als ein Register hat) ein Koordinatensystem darstellt, das durch die Koordinaten Ton und Register geprägt ist. Hier sehen wir diese beiden Koordinaten sehr deutlich anhand der Balgleisten (Töne) und den darüberliegenden Registerkanzellen.
tomint01.JPG
(2) An den nachfolgenden beiden Bildern kann man erkennen, wie einfach eine Balgleisten-Einschaltung funktioniert. Wir haben das bei der Superkoppel und beim Echo-Bourdon. Ein Balg hebt eine Eisenstange, dann ist das Register (Koppel) ein, bei liegender Eisenstange können die Bälgchen nicht arbeiten:
tomint03.JPG tomint02.JPG
(3) Das Ausgangsbild mit geöffnetem Relaiskasten:
tomint04.JPG tomint05.JPG
(4) hier sieht man die freigelegten Balgleisten:
tomint06.JPG
(6) Und hier zwei Bilder die zeigen, wie Keilbälgchen auf Balgleiste die Kegel in der Registerkanzelle heben:
tomint07.JPG tomint08.JPG

(gwm – nach erschöpfender Arbeit in Tomintoul, wo in einem Whyskycastle über 500! Sorten Whysky durchprobiert werden kann – mit Grüßen nach Namur, Canberra, nach Edinburgh, nach Luxembourg/Kirchberg, Toccoa, und last not least nach Saarbrücken)

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