Anatomie der Orgel aus dem Jahre 1969

Ein Filmklassiker des Orgelbaus der damaligen Zeit. Gedreht vom Österreichischen Rundfunk in Zusammenarbeit mit der Firma Walcker stellt dieses wichtige Filmdokument eine höchst interessante Perspektive aus der damaligen Zeit dar. Wir sehen hier nicht nur alle spezifischen Arbeiten des damaligen Orgelbaus, sondern es wird mit verschiedenen Klangaufführungen auch die Auffassung dieser neobarocken Hörweise von Prof. Alois Forer grundlegend erhellt. Es kann einem wie in einem alter Edgar Wallace-Film vorkommen, wo man mit Schaudern und Grausen die verzimbelten Mixturorgeln realisiert. Hinzu kommt, dass man speziell im Falle Walcker, die Firma hatte zu diesem Zeitpunkt ihre größte Ausdehnung und Mannschaft beieinander, den Industrialisierungseffekt bestmöglichst serviert bekommt. Wir sehen Salzburg Mozarteum und können uns den Bau der Orgel fürs Wiener Musikfreundehaus nun bildlich vorstellen. Am Ende des Films wird noch eine ganz ansprechende Geschichte der Orgelentwicklung am Beispiel der römischen Orgel aus Aquincum gezeigt. Wir sehen wie das Instrument mit wenigen Handgriffen auseinander- und zusammengebaut wird. Diesen Film muss man einfach gesehen haben. Wir haben den kompletten Film digitalisiert und in drei Paketen auf unserem WalckerBlog a 100 MB, also insgesamt mit 300MB= 50 min Video, hochgeladen.

Anatomie der Orgel 50min Orgelbau der 60er Jahre

Teil01
jeder Teil ist rund 100MB groß

Teil02

Teil03

One Response to “Anatomie der Orgel aus dem Jahre 1969”

  1. Peter sagt:

    1969, das war gestern. Noch nicht vierzig Jähre….
    Und doch, wie veraltet erscheinen bereits diesen Klängbildern !
    In Belgien erlebte dieser Neobarocke Taste um 1980 seine hohepunkt,
    heute aber sind wir klar ins Mitte einer neuer Wende.