Die elektrische Anlage in der Walcker-Orgel Bukarest Atheneum

Die neue elektrische Anlage der Walcker-Orgel im Bukarester Atheneum besteht im Kern aus einer SPS-Anlage die über ihre Module 30 Millionen I/Os pro Sekunde vermittelt. Diese digitalen Module treiben die Magnete mit kurzschlussfesten Ausgängen mit bis zu 2 Ampére pro Ausgang.
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In einem Schaltkasten finden sich alle diese Einheiten konzentriert zusammengefasst. Zwischen Spieltisch und Schaltkasten wird nur noch ein Buskabel geklemmt. Am Spieltisch selbst hat der Organist auch die Möglichkeit über eine USB-Buchse seine Registrierung abzuspeichern, was am Laptop editiert werden kann. Wem das alles zuviel Theorie ist, der kann sich das 6minütigen Video über die elektrische Anlage ansehen. Hier wird mit einer Widorschen Untermalung die Theorie aufpoliert.
Diese Orgelnlage ist besonders gekennzeichnet dadurch, dass wir es hier mit über 650 Hebelmagnete zu tun haben und verschiedenen Transmissionen und Teilladen fürs Pedal, sowie den Frontladen. Natürlich dürfen nur dann Hebelmagnete als Tonmagnete mitlaufen, wenn entpsrechende Register eingeschaltet sind, um alle unnötigen Geräusche von vorneherein auszuschliessen. Hier im Pedal haben wir auf der Großpedallade vier Register mit 128 Magneten – ist nur der Principalbass 16′ ein, darf bei geschalteter Pedaltaste C nur dieser eine Tonmagnet einschalten.
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Hier heisst es zuvörderst, höchste Präzision beim Löten und Verkabeln und saubere Verpackung der Kabel, damit eine gesunde Ästhetik gewahrt bleibt.


VIDEO ueber die ELEKTRISCHE ANLAGE IN BUKAREST

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